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Wissenswertes über Diamanten

Der Name Diamant leitet sich vom Griechischen adamas = der Unbezwingbare ab.

Der Diamant ist in etwa 80 km Tiefe bei hoher Temperatur und hohem Druck in vulkanischen Explosionsschloten entstanden. Der Diamant ist der härteste natürliche Stoff. In der Härteskala nach Mohs hat er die Härte 10. Seine Schleifhärte nach Rosiwal (auch absolute Härte) ist 140-mal größer als die des Korunds.

Der Diamant im Brillantschliff:

Für den Diamanten sind verschiedene Brillantschliffe entwickelt worden, bis man schließlich die Proportionen eines Ideal-Brillanten entwickelt hatte. Unter dem Brillantschliff ist eine runde Form zu verstehen, die im Oberteil mindestens 32 Facetten (Tafel nicht inbegriffen) und im Unterteil mindestens 24 Facetten (Kalette nicht inbegriffen) hat.

Nur der Diamant darf ohne Brillant genannt werden. Alle anderen Steine müssen mit ihrem Mineralnamen zusätzlich gekennzeichnet werden, z. B. Rubin im Brillantschliff.

Um den Diamanten bewerten zu können, muß man die 4 "C" kennen:

Colour = Farbe

Es gibt eine Internationale Übereinstimmung der Farbgratuierung von Diamanten, die in Deutschland unter der Bezeichnung RAL 560 A 5 E publiziert ist. Daneben gibt es eine amerikanische Einteilung (GIA) und einen CIBJO-Vorschlag.

  • Hochfeines Weiß+ (River), GIA-Bezeichnung: D
  • Hochfeines Weiß (River), GIA-Bezeichnung: E
  • Feines Weiß+ (Top Wesselton), GIA-Bezeichnung: F
  • Feines Weiß (Top Wesselton), GIA-Bezeichnung: G
  • Weiß (Wesselton), GIA-Bezeichnung: H
  • Leicht getöntes Weiß+ (Top Crystal), GIA-Bezeichnung: I
  • Leicht getöntes Weiß (Top Crystal), GIA-Bezeichnung: J
  • Getöntes Weiß+ (Crystal), GIA-Bezeichnung: K
  • Getöntes Weiß (Crystal), GIA-Bezeichnung: L
  • Getönt 1 (Top Cape), GIA-Bezeichnung: M, N
  • Getönt 2 (Cape), GIA-Bezeichnung: O

Clarity = Reinheit

Unter der Reinheit eines Diamanten wir in Deutschland die innere Reinheit des Minerals verstanden. Die Reinheit kann durch eingewachsene Mineralien, Risse und Wachstumserscheinungen beeinträchtigt werden. Zusammenfassend werden sie als Einschlüsse bezeichnet. Als lupenrein werden geschliffene Diamanten angesehen, die bei zehnfacher Vergrößerung mit einer achromatischen und aplanatischen Lupe keine Einschlüsse aufweisen.

Kurzbezeichnung:

Cut = Schliff

Das funkeln des Brillanten ist maßgeblich vom Schliff abhängig.

Der Wert eines geschliffenen Diamanten ist auch von seiner Schliffqualität abhängig.

Darunter fallen Schlifformen, Schlifftyp, Proportion, Symmetrie und äußere Merkmale.

In Deutschland gibt es als Standard den „Feinschliff-Brillant“ der Praxis, d. h. seine Schliffdaten weichen nur geringfügig von denen des Ideal-Brillanten ab.

Die nachfolgende Bewertungstabelle für den Schliff gilt für Brillanten unter 1 Carat und ist als RAL 560 A 5 E veröffentlicht:

  • Sehr gut (very good), hervorragende Brillanz, wenige oder nur geringfügige äußere Merkmale, sehr gute Proportionen
  • Gut (good), gute Brillanz, einige äußere Merkmale, Proportionen mit geringen Abweichungen
  • Mittel (medium), Brillanz gemindert. mehrere größere äußere Merkmale, Proportionen mit erheblichen Abweichungen
  • Gering (poor), Brillanz erheblich gemindert, große und/oder zahlreiche äußere Merkmale, Proportionen mit sehr deutlichen Abweichungen.

Carat = Gewicht

Carat ist die Gewichtseinheit im Edelsteinhandel, im Unterschied zu der Schreibweise Karat, mit der der Feingehalt von Edelmetallen angegeben wird.

Der Begriff Carat, aus dem Griechischen keration = kleines Horn, hat unterschiedliche Herkunftswurzeln. Am häufigsten wird die Herleitung von dem lateinischen Namen des Johannisbrotbaumes „Ceratonia Siliqua“ angenommen, dessen Samenkörner im Durchschnitt 197 Milligramm wiegen.